Kreuzheben – So führst du es richtig aus

Das Kreuzheben ist eine der Übungen, welche in fast jeder Trainingsroutine vertreten ist. Sie trainiert den ganzen Körper und kann mit einer Vielzahl von Trainingsgeräten durchgeführt werden, wobei die Langhantel die häufigste Option ist. In diesem Artikel werden wir die Vorteile des Kreuzhebens erörtert und einige Kreuzhebevarianten vorstellen.

Was versteht man unter Kreuzheben? 

Das Kreuzheben zählt zu den Ganzkörperübungen, d.h, dass sie mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht und trainiert. Die 3 Hauptmuskelgruppen welche beansprucht werden sind der untere Rückenbereich, der Gesäßmuskel und der Quadrizeps (mit Fokus auf den Hamstrings).

Wichtig beim Kreuzheben – egal bei welcher Variante – ist eine gestreckte, neutrale Wirbelsäule. Während der gesamten Bewegung ist es wichtig, die Core Muskulatur anzuspannen, damit deine Wirbelsäule genügend stabilisiert wird und keine Wölbung erzeugt. 

Die Vorteile der Implementation von Kreuzheben in deine Trainingsroutine

Bessere Körperhaltung durch das Kreuzheben

Kreuzheben sorgt für mehr Rumpfkraft, woraus eine bessere Rumpfstabilität hervorgebracht wird. Auch die Rückenmuskulatur profitiert vom Kreuzheben, da ein Großteil der Kraft aus dem unteren Rücken kommt. Die Übung zielt auf alle Muskeln ab, die für die Körperhaltung verantwortlich sind und ermöglicht dir, deinen Rücken bei normalen täglichen Aktivitäten gerader zu halten und beugt im Alter eventuell auftretende Rückenschmerzen vor.

Hormonspiegel erhöhen

Durch das Ausführen von Compound Übungen wie dem Kreuzheben kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Muskelaufbauenden Hormonen, wie Testosteron und Wachstumshormonen.

Diese beiden Hormone sind für das Muskelwachstum, die Knochenstärke und den Fettabbau verantwortlich.  

Erhöhte Knochenmineraldichte

Der Verlust der Knochenmineraldichte ist eine häufige Folge des Alterns und auch bei Frauen sehr häufig zu sehen.  Fortschreitender Verlust der Knochendichte kann zu Osteoporose führen, wodurch die Knochen anfälliger für Knochenbrüchen werden. Durch das Trainieren mit Compound Übungen wie dem Kreuzheben kann dem entgegengewirkt werden.  

Variationen des Kreuzhebens 

Das Kreuzheben kann man nicht nur in der herkömmlichen Art und Weise trainieren. Es gibt mehrere Variationen, welche du in dein Trainingsprogramm mit einpflegen kannst. 

Rumänisches Kreuzheben

Während du beim normalen Kreuzheben ganz nach unten gehst und die Stange sozusagen absetzt, musst du beim rumänischen Kreuzheben die Spannung halten, indem du die Stange bis etwa unterhalb der Knie bewegst. Wichtig hierbei ist, dass du deine Beine nur leicht, während du dich in der Taille nach vorne beugst.  Dadurch werden die Gesäßmuskulatur und die Hamstrings stärker beansprucht. 

(Rumänisches-) Kreuzheben mit den Kurzhanteln

In der Regel ist es mit Kurzhanteln möglich mehr Spannung auf die Zielmuskeln in einem größeren Bewegungsumfang auszuführen. Auch wenn du wahrscheinlich nicht so viel Gewicht, wie bei er Langhantel benutzen wirst, sind deine Muskeln immer am Arbeiten, vor allem, weil die rechte und die linke Körperhälfte gleich stark beansprucht werden. Durch das Trainieren mit den Kurzhanteln können Muskeldysbalancen vorgebeugt bzw. behoben werden, da deine stärkere Seite nicht für die schwächere Seite einspringen kann. 

Worauf solltest du beim Kreuzheben achten

Das Kreuzheben ist, wenn du diese Übung mit der richtigen Technik ausführst, völlig ungefährlich. Die größte Gefahr besteht jedoch, wenn du nicht in der Lage bist, deine Wirbelsäule neutral zu halten und stattdessen den Rücken beim Ziehen des Gewichts rundest. 

Durch diese Rundung des Rückens wird extrem viel Druck auf die Bandscheibe ausgeübt und kann zu akuten und chronischen Verletzungen führen. Tiefes durchatmen vor dem Heben des Gewichts und das wissentlichen anspannen der Bauch und Coremuskulatur kann dem Problem der Rundung entgegenwirken.

Die richtige Form 

Stelle dich mit dem Mittelfuß unter die Langhantel

Beuge dich mit geradem Rücken vor und greife die Hantel mit einem schulterbreiten Griff, sodass deine Daumen den Oberschenkel leicht berühren, wenn du sie ausstreckst

Der Brustkorb wird angehoben, was dafür sorgt, dass der Rücken in einer geraden Linie bleibt

Atme tief ein, hebe das Gewicht nah an deinen Beinen hoch und richte dich auf

Führe das Gewicht langsam zum Boden zurück, indem du die Hüfte nach hinten bewegst und die Beine beugst

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